Günstige Kfz – Versicherung: Vergleichen und ggf. kündigen & wechseln

Eine gute aber günstige Kfz – Versicherung ist Pflicht!
Eine gute aber günstige Kfz – Versicherung ist Pflicht!

Als Kfz- Versicherung werden diejenigen Versicherungen bezeichnet, die sich auf das Halten und Führen eines Fahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr beziehen. Die Kfz- Versicherung wird umgangssprachlich auch Autoversicherung genannt. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzliche Pflichtversicherung. Sie muss zwingend abgeschlossen werden, wenn die Zulassung des Fahrzeuges zur Teilnahme am Straßenverkehr beantragt wird. Alle anderen Versicherungen sind freiwillige Versicherungen. Hier entscheidet der Kfz-Halter, ob und in welchem Umfange er sie für sein Fahrzeug abschließen möchte. Die gängige unter ihnen ist die Kaskoversicherung. Sie gliedert sich in die Teil- sowie in die Vollkaskoversicherung. Weitere Kfz-Versicherungen sind die Insassenunfallversicherung, die GAP-Versicherung sowie im weiteren Sinne die Verkehrsrechtsschutzversicherung sowie der Schutzbrief.

Kfz Versicherungsvergleich mit wenigen Eingaben online möglich

Für jede einzelne Kfz- Versicherung wird ein eigener, separater Vertrag abgeschlossen. In der Praxis werden die Kfz-Haftpflicht- sowie die Kaskoversicherung unter einer Vertragsnummer geführt, im Versicherungsschein jedoch als eigene Verträge ausgewiesen. Beide Versicherungen werden in aller Regel gemeinsam und insofern bei derselben Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Bei einem Kfz Versicherungsvergleich der einen muss also immer auch die andere der beiden Kfz – Versicherungen mit berücksichtigt werden. Der Versicherungsvergleich wird kostenlos auf Onlineportalen im Internet angeboten. Dazu werden keine persönlichen oder vertraulichen Angaben benötigt, sodass ein solcher Kfz Versicherungsvergleich absolut anonym ist.

Kfz-Haftpflichtversicherung als Schutz gegen Ansprüche Dritter

Vergleichbar mit der Privathaftpflichtversicherung ist die Kfz-Haftpflicht ein Versicherungsschutz gegen Ansprüche, die aufgrund eines Verschuldens des Kfz-Halters von Dritten gegen ihn geltend gemacht werden. Das ist dann der Fall, wenn er einen Verkehrs- bzw. Autounfall verursacht oder verschuldet hat. Die den Unfallbeteiligten entstandenen Personen-, Sach- und Vermögensschäden werden von der Kfz-Haftpflichtversicherung direkt beglichen. Rechtsgrundlage dafür ist der § 823 BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach besteht eine Schadensersatzpflicht gegenüber dem Geschädigten bei Vorsatz und bei Fahrlässigkeit. Dessen Ansprechpartner ist die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers, ohne dass der selbst in die Schadensabwicklung einbezogen wird.

Kaskoversicherung als Schutz für das eigene Fahrzeug

Anlässlich eines Verkehrsunfalles entsteht in aller Regel auch ein Schaden am eigenen Fahrzeug des Unfallverursachers. Davor, aber auch vor anderen Schäden, kann er sich mit einer Kaskoversicherung schützen. Die Teilkasko ist eine Kfz- Versicherung zum Schutz gegen Schäden resultierend aus Brand, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Glasbruch, Blitz, Hagel, Sturm, Überschwemmung oder bei einem Marderbiss. Die Angebote der Teilkaskoversicherung sind bei den Versicherungsgesellschaften im Detail recht unterschiedlich, sodass sich hier ein Kfz Versicherungsvergleich nicht nur lohnt, sondern geradezu notwendig ist. Die Teilkaskoversicherung wird mit und ohne Eigenanteil je Versicherungsfall angeboten.
Die Vollkaskoversicherung ergänzt den Versicherungsschutz der Teilkasko. Sie ist immer mit einem Eigenanteil je Versicherungsfall verbunden, der nach Tarifen gestaffelt ist. Beim Abschluss einer Vollkasko ist die Teilkasko automatisch mit enthalten; für beide Kaskoversicherungen gilt ein einziger Vertrag. Die Vollkasko deckt selbstverschuldete Unfallschäden, Schäden aus Vandalismus sowie aus mutwilliger Beschädigung durch Fremde ab. Für bestimmte Risiken wie Vorsatz gibt es Leistungsausschlüsse. Auch sie unterscheiden sich, oftmals nur in Nuancen, von der einen zur anderen Kfz- Versicherung, sodass sich hier ebenfalls ein näher Versicherungsvergleich lohnt.

Kfz-Versicherungswechsel bei Beitragserhöhung möglich

Die Kfz- Versicherung ist ein Jahresvertrag. In den meisten Fällen wird das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr angeglichen. Der Kfz-Halter hat die Möglichkeit, seine Kfz-Versicherung entweder ordentlich, also termingerecht nach Vertragsablauf zu kündigen, oder aber vorzeitig mit einem Sonderkündigungsrecht anlässlich einer Beitragserhöhung. In diesem Falle hat er vier Wochen Zeit; er muss seine Kfz- Versicherung also bis zum 30. November zum Jahresende gekündigt haben. Diese Entscheidung ist das Ergebnis von einem ausgiebigen Versicherungsvergleich, bei dem ein anderes, günstigeres Versicherungsangebot gefunden worden ist. Vor Kündigung der bestehenden Kfz- Versicherung sollte jedoch die Zusage der zukünftigen Kfz-Versicherung vorliegen. Bei einem Kfz Versicherungsvergleich müssen neben der Höhe des Versicherungsbeitrages auch die Vertragsinhalte miteinander verglichen werden. Hier ist besonders auf Leistungsausschlüsse, auf Leistungseinschränkungen oder auf Kannbestimmungen zu achten. Jeder Kfz-Versicherungswechsel muss im Ergebnis einen spürbaren Vorteil für den Kfz-Halter haben.

GAP-Versicherung ein Muss bei Autokredit und Leasing

Das englische Wort Gap heißt zu Deutsch Lücke. Die GAP-Versicherung schließt eine Versicherungslücke, die bei fremdfinanzierten Fahrzeugen anlässlich eines Totalschadens entsteht. In diesem Falle verbleibt immer eine Differenz zwischen den noch offenen Zahlungsforderungen des Kreditinstitutes beziehungsweise der Leasingbank und der Summe, die der Fahrzeughalter aus der Vollkaskoversicherung erhält. Versicherbar ist in diesem Falle auch der Eigenanteil, der im Schadensfall vom Kfz-Halter zu bezahlen ist. Mit einer Vollkasko- zuzüglich der GAP-Versicherung ist der Fahrzeughalter auf der ganz sicheren Seite, dass der Totalschaden im Falle eines selbstverschuldeten Verkehrsunfalls komplett von der Versicherung bezahlt wird.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der jährliche Kfz – Versicherungsvergleich zur (persöhnlichen) Pflicht werden sollte. Das gilt auch dann, wenn die Jahresprämie nicht erhöht wird. Trotzdem sollte der Autofahrer die Vertragsinhalte sorgsam prüfen und sicherstellen, dass sich hier keine Schlechterstellung ergibt, die indirekt mit einer Prämienerhöhung vergleichbar wäre. Denn in einem solchen Falle würde er dieselbe Jahresprämie für eine reduzierte Versicherungsleistung bezahlen.