Stromvergleich

Einfach den Stromanbieter wechseln

Der wichtigste Tipp zuerst: Man sollte regelmäßig, etwa alle 8-9 Monate, den aktuellen Stromtarif vergleichen und prüfen. Gegebenenfalls wechseln! Hierbei unbedingt die Kündigungsfrist für Strom, welche im Vertrag stehen (häufig 3 Monate) beachten. Nicht dass sich dieser automatisch verlängert. Im besten Fall kann man mehrere hundert Euro jährlich sparen. Wer vom Stromanbieter eine Wechselprämie in Haussicht gestellt bekommen hat, sollte natürlich die Frist einhalten (häufig sind dies 12 Monate), damit diese nicht erlischt.

Warum lohnt sich ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter?

Einfach durch einen Stromvergleich den Stromanbieter wechseln und Geld sparen.
Einfach durch einen Stromvergleich den Stromanbieter wechseln und Geld sparen.

Dass die Strompreise in den letzten Jahren drastisch angestiegen sind, hat wohl jeder Verbraucher bemerkt. Dennoch muss man dies nicht unbedingt hinnehmen, denn da es inzwischen eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Versorgern gibt, hat man es sozusagen selbst in der Hand, wie viel man für Energie bezahlt. Nachdem man einen Stromanbieter Vergleich im Internet durchgeführt hat, findet man in der Regel schnell einen anderen Anbieter, der etwas günstiger ist. Hier können schon wenige Cents auf lange Sicht eine große Summe ausmachen, die mit einem einfachen Wechsel schlichtweg eingespart wird. Es gibt also keinen Grund zu zögern und sich nach einem anderen Versorger umzusehen, wenn der aktuelle Anbieter zu teuer ist. Der Wechsel lohnt sich aus finanzieller Sicht fast immer.

Damit man jedoch einen Wechsel vornehmen kann, muss sich zunächst ein passender Tarif dafür finden lassen – hier ist das Internet eine große Hilfe. Die einzelnen Stromversorger und diverse Portale für kostenlose Preisvergleiche, bzw. Stromvergleich, bieten für diesen Zweck spezielle Rechner an, mit denen sich alle Anbieter in wenigen Minuten genau unter die Lupe nehmen lassen. Bekannt sind VERIVOX, CHECK24 (TOPTARIF wurde von letzterem übernommen). Es ist dafür lediglich erforderlich, einige persönliche Daten im Stromvergleich einzugeben. Dazu zählen unter anderem die Postleitzahl des Wohnorts sowie der etwaige Verbrauch pro Jahr. Tipp: Der Jahresverbrauch lässt sich auf der letzten Stromrechnung ablesen. Anschließend braucht man sich nur noch aus der Liste den günstigsten Stromversorger auszuwählen.

Informationen zur Kündigung des Stromanbieters

Zunächst sollte man als Verbraucher den aktuellen Stromvertrag genau unter die Lupe nehmen, um zu prüfen, wann bzw. zu welcher Frist man einen Wechsel vornehmen kann. Wenn man – wie die meisten Verbraucher – bei den lokalen Stadtwerken angemeldet ist, dann kann man sofort zum nächstmöglichen Termin wechseln. Eine Ausnahme kann hier allerdings sein, beim Lokalversorger einen Sondertarif in Anspruch genommen zu haben, wie unter anderem Grüner Strom bzw. Ökostrom. Hier gibt es nicht selten besondere Kündigungsfristen, die eingehalten werden müssen. Notfalls erkundigt man sich einfach telefonisch beim Versorger und fragt, wann eine Kündigung möglich ist.
Übrigens: Ein Sonderkündigungsrecht hat man, sobald der aktuelle Versorger seine Stromtarife erhöht. Man darf dann als Verbraucher ohne Angabe von Gründen sofort außerordentlich kündigen.

Doch wie funktioniert der Wechsel nach dem Stromvergleich eigentlich genau?
Möchte man den Stromanbieter wechseln, so ist es in der Regel die beste Lösung, wenn man nach einem Stromanbieter Vergleich die Kündigung des aktuellen Vertrags dem neuen Versorger überlässt. Dazu ist er berechtigt, sobald man den Antrag bei ihm einreicht, gleichzeitig sichert diese Vorgehensweise einen möglichst schnellen und problemlosen Ablauf – und erspart einem selbst eine Menge Arbeit. Es ist also in der Regel nicht notwendig, den Vertrag selbst zu kündigen, man muss sich nur beim neuen Versorger anmelden. Hat man allerdings bereits gekündigt, dann sollte man dies dem neuen Stromanbieter mitteilen.
Ein wichtiger Punkt ist hier die zu beachtende Kündigungsfrist, welche bei den meisten lokalen Hauptanbietern etwa vier Wochen beträgt. Hier gibt es natürlich auch Ausnahmen.

Dennoch gibt es Fälle, in denen es von Vorteil sein kann, den aktuellen Vertrag auf eigene Faust zu kündigen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der bisherige Versorger eine Preiserhöhung veranlässt und er nur eine kurze Wechselfrist gewährt. Beträgt diese beispielsweise lediglich 14 Tage, während der neue Versorger jedoch im Durchschnitt drei bis vier Wochen für den Wechsel benötigen wird, so könnte die Kündigung mit Pech zu spät ankommen. Bei einer Erhöhung der Stromtarife sollte also stets selbst gekündigt werden. Anschließend hat man dann genügend Zeit, sich einen anderen Anbieter zu suchen.

Übrigens lohnt sich diese Vorgehensweise auch dann, wenn man einen Stromvertrag mit einer längeren Laufzeit abgeschlossen hat und die Kündigungsfrist schon in wenigen Tagen endet. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der Vertrag nicht noch einmal um ein ganzes Jahr verlängert wird und man problemlos zu einem anderen Versorger überwechseln kann. Gleiches gilt, wenn man aus einer Wohnung auszieht.

Für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Kündigung ist es am besten, dem aktuellen Versorger bei der Kündigung so viele Informationen wie möglich mitzuteilen. Dazu zählen unter anderem die Kennziffern des Stromzählers, die Vertragsnummer, das exakte Kündigungsdatum und der Grund der Kündigung. Auf diese Weise wird der Antrag meist schneller bearbeitet, weil alle notwendigen Informationen direkt vorliegen. Bitten Sie den derzeitigen Anbieter unbedingt um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung oder versenden Sie es per Einschreiben, um sicherzugehen, dass die Post auch ankommt.

Nutzt man ein kostenloses Stromvergleichsportal übernimmt dieses normalerweise die Angelegenheit.

Pakettarife, Verbrauchstarife und Neukundenbonus – wo liegt der Unterschied?

Wenn man sich für einen neuen Anbieter entscheidet, dann wird man über kurz oder lang mit den beiden Begriffen „Verbrauchstarif“ und „Pakettarif“ in Verbindung kommen. Bei einem Verbrauchstarif handelt es sich um einen Tarif, bei dem der Verbrauch exakt auf die verbrauchten Kilowattstunden abgerechnet wird. Ein Pakettarif ist dagegen eine Art Komplettpaket bzw. eine bestimmte Menge an Strom, die man dem Anbieter abkauft. Weil der Versorger hier direkt planen kann, wie viel er verdient, sind die Stromtarife hier in der Regel viel günstiger. Wichtig zu wissen ist dennoch, dass der Verbraucher keine Rückzahlung erhält, sollte er weniger verbrauchen als er gekauft hat. Auch das Gegenteil ist nicht unbedingt von Vorteil: Weitere Kilowattstunden sind meist viel kostspieliger als bei einem Verbrauchstarif.
Der Pakettarif ist also nur dann rentabel, wenn man genau weiß, wie viel Strom man monatlich verbraucht. Ein Blick in die letzten Abrechnungen verrät, ob man sich auf einem weitgehend konstanten Verbrauch bewegt oder nicht.

Noch ein Punkt, den man beachten sollte, ist ein Neukundenbonus. Dieser wird inzwischen von vielen Anbietern gewährt, die sich damit von ihrer Konkurrenz abheben und Kunden für sich gewinnen möchten. Häufig macht der Bonus eine Menge von 25% aus und kann daher für den Verbraucher sehr rentabel sein.
Wichtig ist, zwei Dinge dabei genau zu beachten.
Erstens wird ein Neukundenbonus in der Regel erst zum Ende eines Jahres ausbezahlt bzw. dann verrechnet, wenn der Kunde seine Jahresabschlussrechnung erhält. Weil die Tarife hier dann meist recht knapp berechnet wird, wird der Bonus nur dann ausgezahlt, wenn alles problemlos funktioniert.
Kommt es zum Beispiel zu einer Rücklastschrift für den Kunden, dann ist ein Neukundenbonus nicht selten ausgeschlossen. Auch weitere vertragliche Bedingungen können geltend gemacht werden.
Bei den meisten Vergleichsrechnern ist der Bonus voreingestellt, soweit dieser angeboten wird, es lohnt sich diesen einmal abzuwählen und zu schauen, ob der gewünschte Tarif auch wirklich so günstig ist. Hinzu kommt, dass die Vertragslaufzeiten oftmals länger sind.
Vor dem Abschluss des Vertrags gilt es also, sich die einzelnen Klauseln mit großer Sorgfalt durchzulesen – nur so weiß man, worauf man sich einlässt.

Vorsicht bei der Anbieterwahl

Obwohl die Preise in letzter Zeit drastisch nach oben gestiegen sind, haben sich bisher vergleichsweise wenige Bürger dazu entschieden, ihren Stromanbieter zu wechseln. Lediglich 25% aller Kunden planen laut aktueller Statistiken, ihren Anbieter in nächster Zeit zu wechseln. Der Hauptgrund ist nicht etwa der Aufwand, sondern viel mehr die Angst, an einen unseriösen Anbieter zu geraten. Leider ist diese Furcht auch in der heutigen Zeit nicht ganz unbegründet, denn seit das Stromnetz liberalisiert wurde, schießen die Anbieter fast schon wie Pilze aus dem Boden. Das bedeutet: Verbraucher können theoretisch aus Hunderten von Versorgern wählen und finden sich allzu oft nicht alleine im großen Tarif-Dschungel beim Stromvergleich zurecht.
Prinzipiell gilt: Sehr preiswerte Stromanbieter, die wirklich deutlich günstiger sind als die Konkurrenz, sind leider nicht immer seriös. Jedoch kann auch das Gegenteil der Fall sein: Man sollte sich daher unbedingt nach Kundenrezensionen umsehen oder sich im Bekanntenkreis umhören, ob jemand Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht hat. Meist finden sich dazu schon im Internet bei einem Stromanbieter Vergleich genügend Informationen. Bei einer verlangten Kaution oder gar bei Vorauskasse der Stromtarife sollten jedoch schon beim Stromvergleich alle Alarmglocken klingeln – denn ein wirklich seriöser Anbieter verlangt nicht im Voraus Geld für Leistungen, die der Kunde noch nicht erhalten hat. Dasselbe gilt für Versorger, die Neukunden bei einem Stromvergleich mit außerordentlich hohen Bonussummen anlocken möchten.

Stromanbieter wechseln: Lohnt sich ein Stromvergleich mit Ökostrom?

Auch Ökostromanbieter kann man über die Preisvergleichsportale finden.
Auch Ökostromanbieter kann man über die Preisvergleichsportale finden.

Grundsätzlich bezeichnet der Begriff „Ökostrom“ die Gewinnung von erneuerbaren Energien. Sie sind bekanntlich sehr viel umweltfreundlicher als gewöhnlicher Strom, der in Kohlekraftwerken produziert wird. Weil diese tonnenweise Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre abgeben, sind sie in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik geraten. Grund genug also, sich auch als Verbraucher Gedanken darüber zu machen, ob sich ein Umstieg auf Ökostrom lohnt. Auch hier ist ein Stromvergleich von Vorteil.

In Deutschland wird ein Großteil des erhältlichen Ökostroms vor allem aus Wind- und Wasserparks gewonnen. Solarparks können aufgrund der geographischen und klimatischen Voraussetzungen nicht überall errichtet werden und sind daher vorwiegend im südwestlichen Teil des Landes zu finden. Damit Verbraucher sicher sein können, dass ihre Energie wirklich „öko“ ist, sind die Versorger für Ökostrom inzwischen mit entsprechenden Qualitätslabels ausgestattet worden. Unter anderem sind die „Grüner Strom“-Labels und die „ok-power“-Abzeichen bei einem Stromvergleich verlässliche Indikatoren dafür, dass es sich um einen Anbieter handelt, der Wert auf die Umweltverträglichkeit legt und natürlich gleichzeitig um einen seriösen Versorger.

Ob und wann sich das Stromanbieter wechseln zu Ökostrom bezahlt macht, hängt natürlich vor allem davon ab, was man als Verbraucher erwartet. Wer aus rein umweltfreundlicher Sicht handeln und seinen Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten möchte, für den Lohnt sich der Wechsel ganz ohne Zweifel.
Möchte man in erster Linie mit dem Wechsel Geld sparen, dann sollte man vorher einen genauen Stromvergleich machen . Dieser lässt sich ebenfalls wie ein ganz normaler Stromanbieter Vergleich im Internet durchführen. Mit Hilfe von einem Stromvergleich bzw. einem Rechner lässt sich der günstigste Versorger mit Grünem Strom in kürzester Zeit ausfindig machen. Normalerweise kann man auch hier ganz normale Vergleichrechner für den Stromvergleich verwenden und dann einfach ein Kästchen für „Ökostrom“ markieren.

Fest steht: Wer den Stromanbieter wechseln und sich für Ökostrom entscheiden will, sorgt indirekt dafür, dass nachfolgende Generationen sich über eine eine saubere Umwelt freuen können und beruhigt auch das eigene Gewissen. Daher sollte man, sofern man sich für den Wechsel entschließt, unbedingt auf Qualitätszertifikate achten. Sie garantieren, dass der Anbieter auch wirklich zu 100% Grünen Strom liefert, welcher der Umwelt nicht schadet. Übrigens: Ökostrom- Anbieter sind häufig sogar unter den günstigsten Versorgern anzufinden. Das Gerücht, dass Grüner Strom sehr teuer ist, stimmt also heutzutage keinesfalls mehr, denn eher ist das Gegenteil der Fall. Bei den Stromvergleichen von VERIVOX, CHECK24 und TOPTARIF (wobei man sich letzteren, wie bereits erwähnt sparen kann), kann man Ökostromtarife gegebenenfalls im Vergleich einstellen.

Fazit: Stromanbieter wechseln rentiert sich fast immer für Verbraucher

Abschließend bleibt zu sagen: Ein Wechsel des Stromanbieters mit einem kostenlosen Stromvergleich lohnt sich fast immer. Weil die Stromtarife sich fast konstant verändern und es immer wieder neue Versorger auf dem Markt gibt, sollten Verbraucher mindestens zweimal pro Jahr einen Stromanbieter Vergleich im Internet durchführen. Der Stromvergleich nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und zeigt sofort an, ob es mittlerweile einen anderen Anbieter gibt, bei dem man weniger für die Stromtarife bezahlen muss. Noch ein Tipp: Es lohnt sich, einen Anbieter mit einer kürzeren Kündigungsfrist auszuwählen, um flexibel mit einem erneuten Stromvergleich reagieren zu können, wenn der Markt sich wieder verändert.

 

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